Interview mit Saving The Survivors

Wir haben die Spendenzahlungen aus den Verkäufen der Kollektion „espero“ und „Classic“ zum Anlass genommen, ein kleines Interview mit Tristan, dem Direktor von Saving The Survivors zu führen. Wie es der Organisation geht und wo die Spenden durch unsere nachhaltige Mode helfen, erfahrt hier:

Hi Tristan, erzähl doch mal: Welche Ziele habt ihr letztes Jahr erreicht? Was war euer größter Erfolg?

Tristan: Wie bei vielen Wohltätigkeitsorganisationen und Unternehmen ging es auch im Jahr 2021 darum, die Herausforderungen zu überstehen, die Covid mit sich brachte. Wir freuen uns, berichten zu können, dass die Jahre 2020 und 2021 trotz der Pandemie ein starkes Spenden- und Unterstützungsaufkommen verzeichneten, ohne das wir unsere lebensrettende Arbeit nicht leisten könnten. Aufgrund der Beschränkungen von Covid konnten wir neben unserer Kerntätigkeit im Bereich der Nothilfe nicht viele weitere Projekte durchführen. Deshalb haben wir die Gelegenheit genutzt, um für 2022 zu planen und sicherzustellen, dass alles für die Initiierung einiger großartiger Projekte vorbereitet ist. Unser größter Erfolg bestand also darin, dass wir die Jahre 2020 und 2021 überstanden haben und stäker aus der Pandemie hervorgingen. Im Jahr 2021 konnten wir viele Erfolge vor Ort verzeichnen und eine Reihe von Nashörnern, Löwen, Giraffen und Zebras retten, die der Wilderei zum Opfer gefallen waren.

Und was sind eure Ziele für 2022? Und wie wollt ihr sie erreichen?

Tristan: Im Jahr 2022 werden wir mehrere Initiativen durchführen, die schon lange geplant sind. Die beiden Bemerkenswertesten sind die Umsiedlung unseres großartigen Überlebenden „Seha“, der 2016 einen schrecklichen Wildererangriff überlebt hat und seitdem in einem kleinen Gehege auf einem Grundstück behandelt wird und sich erholt; er wird bald auf ein viel größeres Grundstück umziehen, wo er ein „wilderes“ Leben genießen kann. Zweitens wird im Jahr 2022 eine Initiative zur Unterstützung der privaten Nashornpfleger in Afrika starten. Seit im letzten Jahr die schockierende Realität der Nashornpopulation im Krüger bekannt gegeben wurde, haben Wilderer ihr Augenmerk auf die Gebiete gerichtet, in denen sich die meisten Nashörner der Welt aufhalten, nämlich auf kleinen Grundstücken wie Safaris, Lodges, Reservaten und Farmen. Diese privaten Eigentümer erhalten keine staatliche Unterstützung, und der Rinderwahn hat ihre Einnahmen vernichtet. Deshalb müssen wir mit der Unterstützung unserer Spender alles in unserer Macht Stehende tun, um diesen Menschen zu helfen, die die letzte Bastion unserer Nashörner sind.

Wo helfen euch unsere Spenden aus den Verkäufen von 2021?

Tristan: Die großartige Unterstützung, die wir von espero erhalten, nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern auch, weil sie uns hilft, auf unsere Sache aufmerksam zu machen, wird uns helfen, die oben erwähnten Projekte zu verwirklichen, und uns in die Lage versetzen, auf den Anruf zu reagieren, wenn ein Tier uns in einer Notsituation braucht.

Und was sind derzeit die größten Herausforderungen?

Tristan: Unsere Herausforderung ist ganz einfach: Wir finanzieren uns zu 100 % aus Spenden, und je mehr Unterstützung wir erhalten, desto mehr Arbeit können wir leisten. Die Welt muss die Ursache der Wilderei angehen, nämlich die Nachfrage. Solange die Nachfrage nach Wildtierprodukten nicht nachlässt, wird es immer Wilderei und Druck auf unsere immer kleiner werdenden Bestände gefährdeter Wildtiere geben.

Zuletzt noch: Was sollte die espero-Community noch von euch wissen?

Tristan: Dass wir sehr dankbar für Ihre Unterstützung sind und hoffen, dass Sie unsere Sache und andere wie uns weiterhin unterstützen werden. Keiner kann alles tun, aber jeder kann etwas tun.