Interview mit dem Drakenstein Lion Park

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Wir haben die Spendenzahlungen aus den Verkäufen der Kollektion „Cecil“ zum Anlass genommen, ein kleines Interview mit Paul, dem Leiter des Drakenstein Lion Park zu führen. Wie es dem Park geht und wo die Spenden durch unsere nachhaltige Mode helfen, erfahrt hier:

Hi Paul, erzähl doch mal: Welche Ziele habt ihr letztes Jahr erreicht? Was war euer größter Erfolg?

Paul: Leider hat Covid unsere Ziele verändert, sodass wir darauf reagieren mussten. Da wir im März 2020 in den Lockdown mussten, haben wir 50% unserer jährlichen Einnahmen verloren. Ab da an ging es in 2020 vor allem darum, sicherzustellen, dass unsere Organisation diese Krise übersteht, damit wir uns weiter um die geretteten Tiere kümmern können.

Und was sind eure Ziele für 2021?

Paul: Da sich Südafrika seit März 2020 im Lockdown befindet, können wir uns derzeit keine Ziele setzen, außer die Krise finanziell zu überstehen. Auf Grund der finanziellen Lücke von 2020 können wir keine weiteren geretteten Tiere aufnehmen bis sich die Situation stabilisiert.

Wie sieht euer Plan dafür aus? Wie wollt ihr diese Ziele erreichen?

Paul: Um finanzielle Stabilität zu erreichen, müssen wir unsere Abläufe weiter straffen. Wir arbeiten derzeit mit 50% weniger Mitarbeitern als noch in 2020 und werden auch zunächst so weitermachen müssen.

Wo helfen euch unsere Spenden aus den Verkäufen von 2020?

Paul: Die Spenden nutzen wir für die Pflege der Tiere und die Tierarztkosten.

Und was sind derzeit die größten Herausforderungen?

Paul: Die anhaltenden Herausforderung ist das finanzielle Überleben in dieser schweren Situation. Auf Grund von Covid gibt es fast keine internationalen Touristen mehr, die früher das Rückgrat unserer Besucher waren. Wir müssen uns auf den lokalen Markt konzentrieren und uns mehr darauf ausrichten, um zu überleben.

Zuletzt noch: Was sollte die espero-Community noch von euch wissen?

Paul: Die Lockdowns haben weltweit fast jeden getroffen. Aber Tierhilfsorganisationen leidem mehr als die meisten darunter, vor allem in Südafrika, wo es keine staatliche Unterstützung gibt. Selbst wenn wir das überlebenswichtige Einkommen verlieren und unsere Türen vor der Öffentlichkeit verschließen würden, verschwinden unsere Kosten nicht. Selbst dann müssen unsere Tiere immer noch jeden Tag gefüttert und gepflegt werden.